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  //Wir über uns/Geschichte



» Geschichte der Feuerwehr Tötensen

Vor Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Tötensen wurden seit der Jahrhundertwende "zwei löschfähige Personen" durch Polizeiverordnung zu einer Pflichtfeuerwehr zusammengeschlossen, um den Brandschutz wahrzunehmen.

In dieser Zeit der Pflichtfeuerwehr musste jeder Mann zwischen 18 und 60 Jahren jährlich gewisse Übungsstunden für den Brandschutz leisten. Ausgerüstet war die Wehr mit einer von Pferden gezogenen Handspritze. Damaliger Hauptmann war Gustav Kahnenbley aus Tötensen, der nach dem Ersten Weltkrieg von Paul Schütte aus Tötensen abgelöst wurde.

Als 1937 in Tötensen eine Freiwillige Feuerwehr gegründet wurde, blieb Paul Schütte bis 1954 Wehrführer. In der Zeit von 1954 bis 1965 führte Gemeindebrandmeister Otto Knupper(Tötensen) die Wehr an. Ab 1965 war Adolf Behrens bis 1983 Gemeinde- und nach der Gebietsreform und Gründung der Gemeinde Rosengarten Ortsbrandmeister. 1983 bis 1996 war Jürgen Indorf aus Westerhof Wehrführer. Im Jahre 1996 übernahm dann Karsten Egler die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Tötensen. Seit Februar 2008 leiten Joachim Kröhnke-von der Weihe und sein Stellvertreter Oliver Prohl die Geschicke der Wehr.

» Fahrzeuge der Feuerwehr Tötensen

Der letzte Einsatz der Handdruckspritze war im Kriegsjahr 1941, als das Wohnhaus des Landwirtes Otto Gestmann in Westerhof durch eine Brandbombe in Brand gesetzt wurde. Das Wohnhaus wurde ein Raub der Flammen. Lediglich die Scheune konnte vor einem Übergreifen des Feuers gerettet werden.

Im Jahre 1943 bekam die Wehr die erste Motorspritze. Es war eine TS 4 Ilo  mit einem offenen Tragkraftspritzenanhänger. Mit der TS 4 wurden einige große Einsätze gefahren. Im Herbst 1945 geriet die Scheune von Willi Lohmann in Tötensen in Flammen. Das Löschwasser mußte über eine lange Wegstrecke vom damaligen Feuerlöschteich "Baddels Dick" zum Brandherd gefördert werden. Die Scheune konnte nicht gerettet werden, aber das Feuer war schnell unter Kontrolle und die Nachbargebäude außer Gefahr.

Die größte Feuersbrunst hatte die Feuerwehr im Spätsommer 1949 in Tötensen zu bekämpfen, als durch Blitzschlag das Wohn- und Wirtschaftsgebäude von Wilhelm Mertins, sowie die Scheune und das Schweinehaus von Hermann König, alle Gebäude waren strohgedeckt, ein Raub der Flammen wurden. Die Feuerwehr, mit Unterstützung der Berufsfeuerwehr aus Hamburg, mußte sich darauf beschränken, die Nebengebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Über 40 Schweine konnten nicht gerettet werden und kamen in den Flammen um.

Im Jahre 1961 bekam die Wehr die erste große Tragkraftspritze, eine TS 8/8 Meyer- Hagen. Am 5.August 1968 wurde der Feuerwehr Tötensen ein neues Fahrzeug übergeben, ein TSF mit Staffelbesatzung. Im September 1991  wurde der Wehr ein neues LF 8/6 übergeben, das der FF Tötensen auch heute noch gute Arbeit leistet.

 

 

 



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